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Museum am Modersohn-Haus

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Land.schafft.Nachfolge

28. Juni bis 31. Oktober 2014

Das privat geführte Museum am Modersohn-Haus verbindet seit 1997 einen modernen Ausstellungsbau mit dem einstigen Wohnsitz des Landschaftsmalers Otto Modersohn und seiner Frau Paula, die heute als Worpswedes berühmteste Malerin und interantional anerkannte Wegbereiterin der Moderne gilt. In ständiger Ausstellung wird der Bestand der Bernhard Kaufmann-Sammlung gezeigt, die neben Werken des Künstlerehepaares Gemälde von Worpsweder Künstlern der Gründergeneration um 1900 umfasst (Fritz Mackensen, Hans am Ende, Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler und Carl Vinnen).

mamIm Jubiläumsjahr zeigt das Haus eine Sonderausstellung zu “Worpswede nonstop” mit Arbeiten aus Privatbesitz. “Land.schafft.Nachfolge” rückt Worpsweder Maler und Malerinnen wie Udo Peters, Bernhard Huys, Paul Ernst Wilke, Emmy Meyer und Sophie Wencke ins Licht, die bewusst in der Tradition der Gründergeneration gewirkt haben und denen Moorlandschaft und norddeutsche Tiefebene Vorbild blieben. Es sind aber auch ausgeprägte Individualisten zu entdecken, wie der poetische Zeichner Tetjus Tügel und der vom Surrealismus inspirierte Einzelgänger Richard Oelze. Daneben belegen Künstler wie Albert Schiestl-Arding, Alfred Kollmar, Sophie Bötjer, Fritz Uphoff und Lisel Oppel, dass auch Expressionismus, Neue Sachlichkeit und expressiver Realismus ihren Niederschlag in der Worpsweder Kunst fanden.

Museum am Modersohn-Haus
Hembergstraße 19
27726 Worpswede
April – November täglich 10-18 Uhr
Tel. 04792 – 4777
www.museum-modersohn.de